Hanns-Voith-Stiftungspreise

Die Hanns-Voith-Stiftung vergibt die Hanns-Voith-Stiftungspreise für herausragende Studienabschlussarbeiten an Hochschulen aus dem Bereich der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Die folgende Beschreibung enthält Details und Regelungen zu den Hanns-Voith- Stiftungspreisen.

Zielsetzung der Hanns-Voith-Stiftungspreise
Die Stiftungspreise anerkennen herausragende und innovative Studienabschlussarbeiten (Bachelor, Master) aus dem Bereich der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften an Hochschulen und berufsbegleitenden Einrichtungen, die einen Hochschulgrad vergeben.
Die Abschlussarbeit muss einen thematischen Bezug zu den Konzern-/Funktionsbereichen des Voith Konzerns aufweisen. Die vorschlagsberechtigten Hochschulen beurteilen die Arbeit als auszeichnungswürdig. Die Preise sollen dazu dienen, in der Öffentlichkeit die Verantwortung der Hanns-Voith-Stiftung für die Qualifizierung von akademischen Fach- und Führungskräften bekannter zu machen. Die Hanns-Voith-Stiftung will damit auch einen Beitrag zum Forschungs- und Bildungsstandort Deutschland leisten.

Vergabetermin
Die Preise wurden erstmals am 14. Juni 2013 anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Hanns-Voith-Stiftung vergeben. Die Verleihung findet zukünftig jährlich um die Jahresmitte statt.

Zielgruppe der Preise
Die Preise richten sich an Studierende ausgewählter Hochschulen und berufsbegleitenden Einrichtungen mit Hochschulabschluss, deren Abschlussarbeiten einen Bezug zu den Konzernbereichen Voith Hydro, Voith Digital Solutions, Voith Paper und Voith Turbo sowie zu den Konzernfunktionen Wirtschaftswissenschaften und Neue Werkstoffe haben.

Preishöhe und Anzahl der Preisträger
Pro Empfänger ist der Einzelpreis mit € 5.000 dotiert. Der Preis ist ein persönlicher Barpreis. Für die Voith-Konzernbereiche (Voith Hydro, Voith Digital Solutions, Voith Paper, Voith Turbo) und für die Konzernfunktionen Wirtschaftswissenschaften und Neue Werkstoffe wird je ein Preis ausgelobt. Es ist möglich, dass ein Preis unter mehreren Abschlussarbeiten aufgeteilt wird.

Vergaberegularien der Stiftungspreise
Die ausgewählten Hochschulen werden jährlich vom Vorstand der Hanns-Voith-Stiftung über die Preisausschreibung informiert und gebeten, dem Vorstand Kandidaten für die Stiftungspreise vorzuschlagen. Eine Eigenbewerbung durch Studierende ist nicht vorgesehen.
Eine Jury mit einem externen Vorsitzenden entscheidet über die Preisvergabe. Die Jury ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Jurymitglieder plus Vorsitzenden anwesend sind. Die Jury entscheidet mit der Mehrheit ihrer Mitglieder. Die Entscheidungen werden in nicht öffentlichen Sitzungen getroffen, sind endgültig und schließen den Rechtsweg aus. Die bei der Ermittlung der Preisträger Beteiligten sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das gilt auch nach Beendigung ihrer Aufgaben.

Aufwandserstattung
Die Hochschulen der von der Jury ausgewählten Preisträger erhalten für ihren Aufwand zur Nominierung der Arbeiten eine Spende von € 1.000. Reisekosten und Spesen im Zusammenhang mit der Preisverleihung trägt die Hanns-Voith-Stiftung.

Preisverleihung
Die Stiftungspreise werden im Rahmen einer Veranstaltung der Hanns-Voith-Stiftung den Preisträgern persönlich verliehen. Jeder Preisträger erhält eine Urkunde der Hanns-Voith-Stiftung und das Preisgeld.

Der Förderbereich „Bildung“.
Die Hanns-Voith-Stiftungspreise
Bereich 2017
Wasserkraft Alexander R., Masterarbeit, Universität Hannover
„Messtechnische Untersuchung eines Demonstrators als Voruntersuchung zur Umsetzbarkeit von speziellen Blechanordnungen in berührungslosen Übertragern“
Neue Werkstoffe Magdalena K., Masterarbeit, RWTH Aachen
„Potentiale faseroptischer Sensoren aus Polymerfasern für den Einsatz im Structural Health Monitoring von Faserverbundstrukturen“
Antriebstechnik Jonas G., Masterarbeit, RWTH Aachen
„Konstruktion eines 5 MNm Drehmomentsensors für Windenergieanlagen-Systemprüfstände“
Papier Christoph M., Masterarbeit, Hochschule München
„Enhancement of the short fibre content in hygienic paper production – application of enzymes to compensate losses in strength“
Wirtschaftswissenschaften Julian W., Bachelorarbeit, DHBW Heidenheim
„Anforderungsprofile an die Projektfinanzierung für kleine Projekte Small Hydro der Voith Financial Services GmbH“
Digital Solutions Daniel T., Masterarbeit, TU Darmstadt
„Spiking neural networks zum Lösen von Planungsproblemen für Roboter“
Bereich 2016
Wasserkraft Julian S., Masterarbeit, Uni Stuttgart
„Experimentelle Untersuchung von Kavitationsstrukturen an einem Tragflügel“
Wirtschaftswissenschaften -
Papiertechnik -
Neue Werkstoffe lnga N.,Masterarbeit, RWTH Aachen
„Untersuchung und Bewertung der Anwendung von Polyetherimid in Karosserieteilen mit hoher Oberflächenqualität und thermischer Belastung“
Antriebstechnik Sören S., Masterarbeit, TU Hamburg-Harburg
„Assessment of Propulsion Efficiency for Hull-Propeller Systems“


Weitere Stiftungspreise finden Sie in unserem Archiv.

Lesen Sie hierzu den Artikel „Im Gleichgewicht mit der Natur” aus der Heidenheimer Zeitung vom 29.06.2015 (1,6 MB PDF).